Kategorie: Wissen

Was ist eine Prepaid-Karte?

Der Begriff Prepaid-Karte wird inzwischen auch immer häufiger bei Kreditkarten oder Telefonkarten zum Telefonieren im Ausland auf Guthabenbasis benutzt. Zumeist findet man diesen Begriff aber im Mobilfunkbereich: Eine Prepaid-Karte bezeichnet eine Guthabenkarte, die den großen Vorteil der absoluten Kostenkontrolle besitzt. Denn: Mit der Prepaid-Karte kann nur telefoniert, mobil im Internet gesurft oder eine SMS oder MMS versandt werden, wenn zuvor das Guthaben der Prepaid-Karte aufgeladen wurde.
Simkarte
Prepaid-Karten waren lange Zeit die ideale Wahl für Wenigtelefonierer, da es in der Regel keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz gibt. Wurde die Prepaid-Karte eine zeitlang nicht benutzt, fielen auch keine Kosten an. Inzwischen sind die Tarife von Prepaid-Karten immer attraktiver – auch durch die optional zubuchbaren Flatrates. Wohl auch deswegen ist die Prepaid-Karte auf dem Vormarsch und eine günstige Alternative gegenüber Langzeitverträgen.

Da die Leistungen der Prepaid-Karten im Voraus bezahlt werden, besteht für die Anbieter kein Risiko von Nichtzahlungen. Deshalb sind Prepaid-Karten auch für Personen interessant, denen ein Handyvertrag (siehe „Postpaid“) aufgrund negativer Schufa-Einträge verwehrt wurde.

Das Guthaben von Prepaid-Karten kann heute sehr einfach aufgeladen werden. Beispielsweise bieten fast alle Anbieter von Prepaid-Karten die Möglichkeit der Zahlung per Bankeinzug oder Kreditkarte. Aber auch mit „Auflade-Karten“ aus dem Handel ist eine Aufladung schnell und unkompliziert möglich.